Voriger
Nächster

Campus und Gemeinwesen

Szenariotechnik ist eine Methode, mit deren Hilfe alternative Vorstellungen über positive und negative Entwicklungen in der Zukunft zu umfassenden Bildern und Modellen, d. h. möglichen und wahrscheinlichen »Zukünften«, zusammengefasst werden. Szenarien sind also weder Prognosen, bei denen Extrapolationen gegenwärtiger Trends in die Zukunft erfolgen, noch realitätsferne Utopien und Phantasien, wie sie beispielsweise im Rahmen von Zukunftswerkstätten entwickelt werden. Mit der Szenario-Technik werden vielmehr quantitative Daten und Informationen mit qualitativen Einschätzungen und Wertvorstellungen verknüpft, so dass als Ergebnis detaillierte Beschreibungen mehrerer möglicher Zukunftssituationen unter ganzheitlichem Aspekt entstehen. Szenarien verknüpfen empirisch-analytische mit kreativ-intuitiven Elementen und sind insofern ein Denk- und Kommunikationsmodell für Wissenschaft, Politik, Unternehmen und gesellschaftliche Gruppen, um unsere komplizierte Welt überhaupt noch begreifen zu können und entscheidungsfähig zu bleiben.

Podiumsdiskussion zum Programm „Campus und Gemeinwesen“: Partnerschaften zwischen Hochschule und Zivilgesellschaft

Wenn Partnerschaften zwischen Hochschulen und Einrichtungen der Zivilgesellschaft eingegangen werden, reicht das bürgerschaftliche Engagement als gemeinsames Anliegen nicht aus. Es gilt, die jeweiligen Erwartungen, Rahmenbedingungen und Ziele zu klären. Das Podium beschäftigt sich unter anderem mit folgenden Fragen: Was sind die Voraussetzungen für eine dauerhafte und für beide Seiten zufriedenstellende Zusammenarbeit? Welche Kooperationen wären in Zukunft denkbar? Vertreter beider Seiten berichten über gelungene Beispiele, diskutieren mögliche Stolpersteine und entwickeln Visionen neuer Kooperationsmöglichkeiten.

Die Podiumsdiskussion ist Teil der Veranstaltung „Engagierte Hochschule“ (www.engagierte-hochschule.org).

Teilnehmende:
Prof. Dr. Karl-Heinz Gerholz, Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Wilfried Mück, Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege in Bayern
Margot Laun, Tür an Tür Integrationsprojekte gGmbH
Dagmar Simnacher, Fritz-Felsenstein-Haus e.V.
MinR Dr. Andrea Taubenböck, Stiftung Wertebündnis Bayern

Moderation: Claudia Leitzmann, Landesnetzwerk für Bürgerschaftliches Engagement Bayern e.V.
Videoproduktion: Jonathan Huber & Benjamin Wildfeuer

Weiterlesen »