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Stimme der Wissenschaft

Szenariotechnik ist eine Methode, mit deren Hilfe alternative Vorstellungen über positive und negative Entwicklungen in der Zukunft zu umfassenden Bildern und Modellen, d. h. möglichen und wahrscheinlichen »Zukünften«, zusammengefasst werden. Szenarien sind also weder Prognosen, bei denen Extrapolationen gegenwärtiger Trends in die Zukunft erfolgen, noch realitätsferne Utopien und Phantasien, wie sie beispielsweise im Rahmen von Zukunftswerkstätten entwickelt werden. Mit der Szenario-Technik werden vielmehr quantitative Daten und Informationen mit qualitativen Einschätzungen und Wertvorstellungen verknüpft, so dass als Ergebnis detaillierte Beschreibungen mehrerer möglicher Zukunftssituationen unter ganzheitlichem Aspekt entstehen. Szenarien verknüpfen empirisch-analytische mit kreativ-intuitiven Elementen und sind insofern ein Denk- und Kommunikationsmodell für Wissenschaft, Politik, Unternehmen und gesellschaftliche Gruppen, um unsere komplizierte Welt überhaupt noch begreifen zu können und entscheidungsfähig zu bleiben.

Im Gespräch mit Michael Vogel: Gesellschaftliche Innovationen durch unternehmerisches Lernen im Studium

Das Dialogforum „Wissen in Bewegung“ ist eine Reihe von Online-Events, in deren Rahmen wir mit Gästen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft in den Dialog treten – um der Frage nachzugehen, welche Hochschulen unsere Zivilgesellschaft in Zukunft braucht.
Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit dem Hochschulnetzwerk „Bildung durch Verantwortung“ statt, aus dessen AG „Hochschule der Zukunft“ sie im Rahmen des internationalen Prgramms Societal Transformation Labs hervorgeht.

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Im Gespräch mit Wolfgang Stark: Hochschulen als transformative Kräfte zur Gestaltung einer lebenswerten Zukunft

Zum siebten Dialogforum „Wissen in Bewegung“ ist Prof. Dr. Wolfgang Stark zu Gast. Im Zentrum der Online-Veranstaltung stehen diesmal die Fragen: Welche Hochschulen braucht unsere Gesellschaft für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft? Welche Rolle spielt die Kooperation zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft in Forschung, Lehre und Praxis? Im Gespräch stellt Wolfgang Stark die Eckpfeiler einer virtuellen Universität für die Zivilgesellschaft im 21. Jahrhundert vor.

Prof. Dr. Wolfgang Stark lehrte und forschte von 1998-2015 an der Universität Duisburg-Essen in den Bereichen Organisations- und Gemeindepsychologie. Schwerpunkte seiner Arbeit waren unter anderem soziale Verantwortung in Organisationen, implizites Wissen, transdisziplinäre Netzwerke und Gemeinschaften. Sein Labor für Organisationsentwicklung und das Steinbeis Transferzentrum Innovation and Sustainable Leadership stehen für innovative Ansätze in Praxis und Forschung sowie für den beidseitigen Transfer zwischen Hochschule, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Kunst. Er ist Mitgründer des Hochschulnetzwerks „Bildung durch Verantwortung“ und war von 2011 bis 2017 der Sprecher des Netzwerks. Seit 2015 ist er Gastwissenschaftler am Strascheg Center for Entrepreneurship in München und erforscht dort praxisbezogene Erfolgsmuster unternehmerischer Innovation in urbanen und ländlichen Regionen.

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Im Gespräch mit Daniel Lang und Annika Weiser: Partizupative Stadtentwicklung und die Rolle der Hochschulen als Zukunftsmacher

Wir sprechen mit Prof. Dr. Daniel Lang und Dr. Annika Weiser über ihre Arbeit als Forscher*innen und Lehrende in Kooperationsprozessen im Bereich der transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung. Daniel Lang verantwortet dort die transdisziplinären Lehrforschungsprojekte und leitet diverse nachhaltigkeitswissenschaftliche Projekte. Annika Weiser ist ehem. wiss. Mitarbeiterin im Projekt Zukunftsstadt Lüneburg 2030+ und nun PostDoc und koordiniert das Modul „Wissenschaft trägt Verantwortung“.

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Im Gespräch mit Raban Fuhrmann: Hochschulen als lernende Organisationen und deren Wirkung auf Demokratiebildung

Zum 5. Dialogforum „Wissen in Bewegung“ sprechen wir mit Dr. Raban Daniel Fuhrmann über seine Arbeit als international tätiger Verfahrensexperte für Reformprozesse in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Gemeinsam diskutieren wir: Wie kann eine nachhaltige Entwicklung von Organisationen möglich werden? Welche Dialog-Räume müssen wir schaffen, um Entwicklungsprozesse stärker zu demokratisieren? Und welche Kompetenzen benötigen Studierende, um Transformationsprozesse künftig aktiv mitgestalten zu können?

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Im Gespräch mit Thomas Röbke: Potenziale der Kooperation zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft

Zum zweiten Online-Event des Dialogforums „Wissen in Bewegung“ sprechen wir mit Dr. Thomas Röbke darüber, welche Anliegen die Zivilgesellschaft an die Zusammenarbeit mit Hochschulen heranträgt und welchen Beitrag die Wissenschaften für die Zivilgesellschaft leisten können. Das Online-Event ist Teil einer Veranstaltungsreihe, in deren Rahmen wir mit Gästen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft in den Dialog treten – um der Frage nachzugehen, welche Hochschulen unsere Zivilgesellschaft in Zukunft braucht.

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Im Gespräch mit Uwe Schneidwind: Von der Corona-Krise zur nachhaltigen Entwicklung durch transformative Wissenschaft

Zum Start des Dialogforums „Wissen in Bewegung“ sprechen wir mit Uwe Schneidewind (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie), darüber wie sich die Rolle der Hochschulen in der Gesellschaft nach der Corona-Krise verändern wird und welche Folgerungen für einen gesellschaftlichen Wandel zu ziehen sind. Das Online-Event ist der Auftakt einer Veranstaltungsreihe, in dessen Rahmen wir mit Gästen aus der Wissenschaft und Zivilgesellschaft in den Dialog gehen den nachgehen, welche Hochschulen unsere Zivilgesellschaft in Zukunft braucht.

Uwe Schneidewind hat an der Bergischen Universität Wuppertal eine Professur für Nachhaltigkeit und Innovationsmanagement inne. Er war (bis Ende April 2020) seit 10 Jahren Präsident und Geschäftsführer einer der renommierten Forschungseinrichtungen für Nachhaltigkeit in Deutschland, dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie.

Vorher hat er als Präsident der Universität Oldenburg Forschung und Lehre im Bereich Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung gefördert. Ab Mai 2020 engagiert er sich als Kandidat für das Oberbürgermeisteramt der Stadt Wuppertal für die Verbindung zwischen Zivilgesellschaft und Hochschule.
Sein 2018 erschienenes Buch „Die große Transformation. Eine Einführung in die Kunst des Gesellschaftlichen Wandels“ beschreibt die Fähigkeiten, die benötigt werden, kulturellen Wandel, kluge Politik, kreative Hochschulen, neues Wirtschaften und innovative Technologien miteinander zu verbinden.

Das Gespräch wird von Michael Spencer musikalisch gerahmt. Er ist Communication Director, Japan Philharmonic Orchestra sowie Visiting Professor & Research Fellow am Research Centre for Music and Culture an der Ueno Gakuen University (Tokyo) und Global Fellow an derTama Graduate School for Business (Tokyo).

Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt mit dem Hochschulnetzwerk „Bildung durch Verantwortung“ statt, aus dessen Arbeitsgruppe „Hochschule der Zukunft“ sie im Kontext des internationalen Programms Societal Transformation Labs von Otto Scharmer (MIT und Presencing-Institut) hervorgeht. Die Veranstaltungsreihe wird unterstützt durch das BMBF-Projekt „Mensch in Bewegung“, im Rahmen der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule“.

Die jeweils 60-minütigen Termine der Veranstaltungsreihe finden jede zweite Woche (freitags, 13 Uhr) via Crowdcast statt: https://www.crowdcast.io/e/wissen-in-bewegung

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Vortrag von Elif Öszmen: Wer oder was ist die „Zivilgesellschaft“? Begriffsverständnis eines weit verbreiteten Phänomens

Der Begriff der Zivilgesellschaft gehört seit den frühen 1980er Jahren zu den beliebten Schlagworten öffentlicher Debatten. Hierbei wird „Zivilgesellschaft“ durchweg positiv konnotiert; sie gilt als etwas Gutes, zivilgesellschaftliches Engagement daher als wertvoll und förderungswürdig. Auch in akademischen Debatten wird das Konzept der Zivilgesellschaft mit Erwartungen angereichert, die zum Teil schwärmerische Züge aufweisen. Dass der Begriff der Zivilgesellschaft sich einer eindeutigen Bestimmung entzieht, wird im ersten Teil des Vortrages durch eine ideengeschichtliche und politikphilosophische Einordnung gezeigt werden. Im zweiten Teil wird das öffentliche Vorurteil zugunsten der Zivilgesellschaft kritisch hinterfragt werden. Mit Blick auf konkrete Beispiele wie auch anhand grundsätzlicher Überlegungen lässt sich jedenfalls bezweifeln, dass zivilgesellschaftliche Akteure grundsätzlich anerkennungswürdig oder die Zivilgesellschaft immer gut sind. Letztlich erhellt sich der Wert der Zivilgesellschaft erst aus ihrer Verbindung mit einem demokratischen Ethos.

Die Keynote von Prof. Dr. Elif Özmen, die im Jahr 2016 von der Universität Regensburg an die Justus-Liebig-Universität Gießen wechselte, ist Teil der Veranstaltung „Engagierte Hochschule“ (www.engagierte-hochschule.org).

Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Stark
Videoproduktion: Jonathan Huber & Benjamin Wildfeuer

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Vortrag von Werner Schneider: Rolle der Wissenschaft in der Gesellschaft und Verantwortung von Hochschulen

Einführungsvortrag von Prof. Dr. Werner Schneider (Vizepräsident der Universität Augsburg) zur Netzwerktagung „Bildung durch Verantwortung“. Gemäß dem Leitbild der Universität Augsburg „Scientia et conscientia“ betonte Prof. Schneider die Wichtigkeit der aktiven Beteiligung der Universität an der Gesellschaft und weist auf die besondere Rolle der Universität in der Gesellschaft hin.

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Vortrag von James Brown: Rolle der Wissenschaft in der Gesellschaft an europäischen Hochschulen

Die Keynote von Prof. Dr. James Brown auf der Netzwerktagung „Bildung durch Verantwortung“ liefert ein Beispiel dafür, wie man die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung an einer europäischen Hochschule verankern kann. Prof. Brown stellt dar, warum die irische Universität Galway das strategische Ziel verfolgt eine engagierte Hochschule zu sein und zeigt auf, wie er an seiner Universität die Rahmenbedingungen schafft, das sich Lehrende und Studierende über Forschung und Lehre hinaus für die Gesellschaft engagieren. Dabei geht er u.a. auf Anreizstrukturen für die Universitätsangehörigen sowie die curriculare Verankerung von Service Learning und Community Service ein.

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