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Stimme der Zivilgesellschaft

Szenariotechnik ist eine Methode, mit deren Hilfe alternative Vorstellungen über positive und negative Entwicklungen in der Zukunft zu umfassenden Bildern und Modellen, d. h. möglichen und wahrscheinlichen »Zukünften«, zusammengefasst werden. Szenarien sind also weder Prognosen, bei denen Extrapolationen gegenwärtiger Trends in die Zukunft erfolgen, noch realitätsferne Utopien und Phantasien, wie sie beispielsweise im Rahmen von Zukunftswerkstätten entwickelt werden. Mit der Szenario-Technik werden vielmehr quantitative Daten und Informationen mit qualitativen Einschätzungen und Wertvorstellungen verknüpft, so dass als Ergebnis detaillierte Beschreibungen mehrerer möglicher Zukunftssituationen unter ganzheitlichem Aspekt entstehen. Szenarien verknüpfen empirisch-analytische mit kreativ-intuitiven Elementen und sind insofern ein Denk- und Kommunikationsmodell für Wissenschaft, Politik, Unternehmen und gesellschaftliche Gruppen, um unsere komplizierte Welt überhaupt noch begreifen zu können und entscheidungsfähig zu bleiben.

Im Gespräch mit Holger Krimmer: Digitalisierung der Zivilgesellschaft und Zukunftskompetenzen junger Menschen

Zum 9. Dialogforum „Wissen in Bewegung“ sprechen wir mit Dr. Holger Krimmer Mitglied der Geschäftsleitung des Stifterverbandes und Geschäftsführer der ZiviZ gGmbH im Stifterverband. Gemeinsam diskutieren wir: Wie verändert sich die Zivilgesellschaft aktuell durch die Digitalisierung? Welche Haltungen und Kompetenzen sollten Hochschulen in der Lehre fördern, um junge Menschen für neue Formen der Selbstorganisation zu befähigen?

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Im Gespräch mit Wolfgang Stark: Hochschulen als transformative Kräfte zur Gestaltung einer lebenswerten Zukunft

Zum siebten Dialogforum „Wissen in Bewegung“ ist Prof. Dr. Wolfgang Stark zu Gast. Im Zentrum der Online-Veranstaltung stehen diesmal die Fragen: Welche Hochschulen braucht unsere Gesellschaft für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft? Welche Rolle spielt die Kooperation zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft in Forschung, Lehre und Praxis? Im Gespräch stellt Wolfgang Stark die Eckpfeiler einer virtuellen Universität für die Zivilgesellschaft im 21. Jahrhundert vor.

Prof. Dr. Wolfgang Stark lehrte und forschte von 1998-2015 an der Universität Duisburg-Essen in den Bereichen Organisations- und Gemeindepsychologie. Schwerpunkte seiner Arbeit waren unter anderem soziale Verantwortung in Organisationen, implizites Wissen, transdisziplinäre Netzwerke und Gemeinschaften. Sein Labor für Organisationsentwicklung und das Steinbeis Transferzentrum Innovation and Sustainable Leadership stehen für innovative Ansätze in Praxis und Forschung sowie für den beidseitigen Transfer zwischen Hochschule, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Kunst. Er ist Mitgründer des Hochschulnetzwerks „Bildung durch Verantwortung“ und war von 2011 bis 2017 der Sprecher des Netzwerks. Seit 2015 ist er Gastwissenschaftler am Strascheg Center for Entrepreneurship in München und erforscht dort praxisbezogene Erfolgsmuster unternehmerischer Innovation in urbanen und ländlichen Regionen.

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Im Gespräch mit Daniel Lang und Annika Weiser: Partizupative Stadtentwicklung und die Rolle der Hochschulen als Zukunftsmacher

Wir sprechen mit Prof. Dr. Daniel Lang und Dr. Annika Weiser über ihre Arbeit als Forscher*innen und Lehrende in Kooperationsprozessen im Bereich der transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung. Daniel Lang verantwortet dort die transdisziplinären Lehrforschungsprojekte und leitet diverse nachhaltigkeitswissenschaftliche Projekte. Annika Weiser ist ehem. wiss. Mitarbeiterin im Projekt Zukunftsstadt Lüneburg 2030+ und nun PostDoc und koordiniert das Modul „Wissenschaft trägt Verantwortung“.

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Im Gespräch mit Charlotte Venema: Herausforderungen der Implementierung neuer Lernformate in Kooperation mit Hochschulen

Zum 4. Dialogforum „Wissen in Bewegung“ sprechen wir mit Charlotte Venema über ihre Arbeit als geschäftsführende Gesellschafterin der Corporate Learning Community (colearn.de) und ihre Erfahrungen bei der Einführung neuer und ungewöhnlicher Lernformate. Gemeinsam diskutieren wir: Welche alternativen Lernformate können verstärkt in die universitäre Lehre einbezogen werden? Und welche Impulse können davon für nicht-universitäre Bereiche ausgehen?

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Im Gespräch mit Jens Badura: Neue Wege in der Entwicklung von Curricula als Mittel zur Entfaltung einer Kultur der Kreativität

Am 5. Juni wird das Online-Dialogforum „Wissen in Bewegung“ erstmals in Kooperation mit der Konzertreihe „Jazz and More“ des Ingolstädter Bürgerhauses im diagonal ausgestrahlt. Im Rahmen des Dialogforums diskutieren die Gäste gemeinsam mit dem Kulturexperten Jens Badura darüber, wie sich Lernen zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft gegenwärtig verändert und welche Hochschulen unsere Gesellschaft künftig braucht.

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Im Gespräch mit Thomas Röbke: Potenziale der Kooperation zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft

Zum zweiten Online-Event des Dialogforums „Wissen in Bewegung“ sprechen wir mit Dr. Thomas Röbke darüber, welche Anliegen die Zivilgesellschaft an die Zusammenarbeit mit Hochschulen heranträgt und welchen Beitrag die Wissenschaften für die Zivilgesellschaft leisten können. Das Online-Event ist Teil einer Veranstaltungsreihe, in deren Rahmen wir mit Gästen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft in den Dialog treten – um der Frage nachzugehen, welche Hochschulen unsere Zivilgesellschaft in Zukunft braucht.

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Podiumsdiskussion zum Programm „Campus und Gemeinwesen“: Partnerschaften zwischen Hochschule und Zivilgesellschaft

Wenn Partnerschaften zwischen Hochschulen und Einrichtungen der Zivilgesellschaft eingegangen werden, reicht das bürgerschaftliche Engagement als gemeinsames Anliegen nicht aus. Es gilt, die jeweiligen Erwartungen, Rahmenbedingungen und Ziele zu klären. Das Podium beschäftigt sich unter anderem mit folgenden Fragen: Was sind die Voraussetzungen für eine dauerhafte und für beide Seiten zufriedenstellende Zusammenarbeit? Welche Kooperationen wären in Zukunft denkbar? Vertreter beider Seiten berichten über gelungene Beispiele, diskutieren mögliche Stolpersteine und entwickeln Visionen neuer Kooperationsmöglichkeiten.

Die Podiumsdiskussion ist Teil der Veranstaltung „Engagierte Hochschule“ (www.engagierte-hochschule.org).

Teilnehmende:
Prof. Dr. Karl-Heinz Gerholz, Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Wilfried Mück, Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege in Bayern
Margot Laun, Tür an Tür Integrationsprojekte gGmbH
Dagmar Simnacher, Fritz-Felsenstein-Haus e.V.
MinR Dr. Andrea Taubenböck, Stiftung Wertebündnis Bayern

Moderation: Claudia Leitzmann, Landesnetzwerk für Bürgerschaftliches Engagement Bayern e.V.
Videoproduktion: Jonathan Huber & Benjamin Wildfeuer

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Vortrag von Jens Bemme: Rolle der Wissenschaft in der Gesellschaft an US-amerikanischen Hochschulen

Im Reisebericht über die Expertenreise der Fulbright-Kommission berichtete Jens Bemme auf der Netzwerktagung „Bildung durch Verantwortung“ über die Einsichten und Erfahrungen des Besuchs an sechs amerikanischen Hochschulen. Die besuchten Universitäten und Colleges vertreten unterschiedliche Strategien, haben aber immer eine starke Zusammenarbeit von Hochschule und Gesellschaft zum Ziel.

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