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Prof. Dr. Barbara Buchenau: „Heroisch Scheitern in den besten und schlechtesten aller möglichen Welten“ Anforderungen an eine transdisziplinäre Narratologie

20.Mai | 18:00 - 19:30

Nichts besticht mehr als eine herzerwärmende Erfolgsgeschichte, so die Hypothese frappierend vieler Entscheidungsgremien in westlichen Demokratien. Spätestens seit der Postmoderne floriert das affektive storytelling als gestalterisches Verfahren in Politik und Wirtschaft (Reckwitz 2018). Die literarischen Blaupausen des politischen Umbruchs, des gesellschaftlichen Aufbruchs oder des ökologischen Umlenkens handeln allerdings von Figuren, die ebenso widersprüchlich und unergründlich sind wie ihr Umfeld. Es sind Figuren, die weder gewinnen, noch es richtig machen können und die gerade deshalb überzeugen und inspirieren. Die Literatur- und Medienwissenschaften entwickeln in Auseinandersetzung mit diesen und in Zusammenarbeit mit ihren Partner*innen aus Politik, Bildung und Wirtschaft eine transdisziplinäre Erzählforschung, die sich dieser gestalterischen Macht des gesamtgesellschaftlichen storytelling annimmt. Barbara Buchenau (*1968) ist Professorin für Nordamerikastudien: Literatur- und Kulturwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen. Nach ihrem Studium der Anglistik, Geographie, Psychologie und Pädagogik promovierte und habilitierte sie an der Georg-August-Universität Göttingen. Ab 2010 war sie Assistenzprofessorin an der Universität Bern in der Schweiz, 2012 folgte sie dem Ruf an die Universität Duisburg-Essen. Seit 2018 ist sie dort Prorektorin für Gesellschaftliche Verantwortung, Diversität und Internationales. Anmeldung für die gesamte Vortragsreihe: https://mensch-in-bewegung.info/event/tnd/

Details

Datum:
20.Mai
Zeit:
18:00 - 19:30
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsreihe
Transfer neu denken
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