Im Gespräch mit Volker Meyer-Guckel und Claus Otto Scharmer: Die Hochschulen neu erfinden?

Dr. Volker Meyer-Guckel studierte Anglistik, Philosophie und Chemie in Kiel, Belfast und New York. Er unterrichtete Amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Kiel, wo er 1992 promovierte. 1993 wechselte er in die Studienstiftung des deutschen Volkes. Von 1997 bis 1999 arbeitete er im Planungsstab des Bundespräsidenten Roman Herzog. Von 1999 bis 2005 leitete er die Programme des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft in den Bereichen „Hochschulentwicklung“ und „Strukturinnovation in der Wissenschaft“.

Seit 2005 ist er stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes und Leiter der Bereiche Bildung, Wissenschaft und Innovation. Er ist u.a. geschäftsführender Vorstand der Stiftung Bildung und Gesellschaft, Vorsitzender des Stiftungsrates der Leuphana Universität Lüneburg, Mitglied im Stiftungsrat der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder, Mitglied im Global Learning Council, Kuratoriumsmitglied im DAAD und im Zentrum für Wissenschaftsmanagement, Speyer.

Dr. Claus Otto Scharmer ist Senior Lecturer an der Sloan School of Management des MIT und Mit-Gründer des Presencing Instituts. Er studierte und promovierte in den Wirtschaftswissenschaften an der Universität Witten-Herdecke und arbeitet als Aktionsforscher mit internationalen Unternehmen, NGOs und Regierungen in Nord- und Lateinamerika, Europa, Asien und Afrika zusammen. Seine Ideen und Leadership-Programme wurden mehrfach ausgezeichnet, beispielsweise mit dem europäischen Leonardo Award für Corporate Learning.

In seinen Büchern „Theory U: Leading from the Future as It Emerges“ und „Presence: An Exploration of Profound Change in People, Organizations, and Society“ entwickelte er u.a. mit Peter Senge das Konzept des „Presencing“, das ko-kreative Prozesse des Wandels beschreibt. Gemeinsam mit Dr. Katrin Käufer veröffentlichte er bereits im Jahr 2000 in dem Artikel „Universität als Schauplatz für den unternehmehnden Menschen Hochschulen als Landestationen für das In-die-Welt-Kommen des Neuen“ bahnbrechende Ideen für Hochschulen der Zukunft.

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Im Gespräch mit Claus Otto Scharmer: Welche Hochschulen braucht unsere Gesellschaft?

Im Rahmen der Tagung „Welche Hochschulen braucht unsere Gesellschaft?“ sprechen wir mit Dr. Claus Otto Scharmer über die Fragen, wie Lernen in einer gerade am Entstehen befindlichen Zukunft stattfinden kann: Welches transformative Potenzial birgt ein individuelles Lernen über gesellschaftlichen Wandel? Wie lassen sich kollektive Lernprozesse mit Blick auf systemische Veränderungen gestalten? Das Gespräch fand im Vorfeld einer Tagung statt, in der Expert*innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft im Gespräch mit Teilnehmenden diskutieren, welche Hochschulen unsere Gesellschaft künftig braucht.

Dr. Claus Otto Scharmer ist Senior Lecturer an der Sloan School of Management des MIT und Mit-Gründer des Presencing Instituts. Er studierte und promovierte in den Wirtschaftswissenschaften an der Universität Witten-Herdecke und arbeitet als Aktionsforscher mit internationalen Unternehmen, NGOs und Regierungen in Nord- und Lateinamerika, Europa, Asien und Afrika zusammen. Seine Ideen und Leadership-Programme wurden mehrfach ausgezeichnet, beispielsweise mit dem europäischen Leonardo Award für Corporate Learning.

In seinen Büchern „Theory U: Leading from the Future as It Emerges“ und „Presence: An Exploration of Profound Change in People, Organizations, and Society“ entwickelte er u.a. mit Peter Senge das Konzept des „Presencing“, das ko-kreative Prozesse des Wandels beschreibt. Gemeinsam mit Dr. Katrin Käufer veröffentlichte er bereits im Jahr 2000 in dem Artikel „Universität als Schauplatz für den unternehmehnden Menschen Hochschulen als Landestationen für das In-die-Welt-Kommen des Neuen“ bahnbrechende Ideen für Hochschulen der Zukunft.

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Im Gespräch mit Volker Meyer-Guckel: Welche Hochschulen braucht unsere Gesellschaft?

Im Rahmen der Tagung „Welche Hochschulen braucht unsere Gesellschaft?“ sprechen wir mit Dr. Volker Meyer-Guckel über die Fragen, wie sich Hochschulen im Allgemeinen und das Lernen an Hochschulen im Besonderen künftig entwickeln werden. Was lässt sich im Kontext der Corona-Situation an Hochschulen beobachten? Was sind – unabhängig von der aktuellen Krisensituation -längerfristige Entwicklungslinien an deutschen Hochschulen? Das Gespräch fand im Vorfeld einer Tagung statt, in der Expert*innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft im Gespräch mit Teilnehmenden diskutieren, welche Hochschulen unsere Gesellschaft künftig braucht.

Ausgangspunkt des Gesprächs ist das Selbstverständnis deutscher Hochschulen und die unterschiedlich ausgeprägten Bereitschaften an Hochschulen zur Veränderung, je nach individueller Situation der jeweiligen Hochschule und deren Zielen hinsichtlich Profilbildung in der Hochschullandschaft. Ergänzend wird in dem Gespräch die Veränderung des gesellschaftlichen Umfelds der Hochschulen thematisiert und möglichen Implikationen für die Profilierung von Hochschulen in der Zukunft abgeleitet.

Dr. Volker Meyer-Guckel studierte Anglistik, Philosophie und Chemie in Kiel, Belfast und New York. Er unterrichtete Amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Kiel, wo er 1992 promovierte. 1993 wechselte er in die Studienstiftung des deutschen Volkes. Von 1997 bis 1999 arbeitete er im Planungsstab des Bundespräsidenten Roman Herzog. Von 1999 bis 2005 leitete er die Programme des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft in den Bereichen „Hochschulentwicklung“ und „Strukturinnovation in der Wissenschaft“.

Seit 2005 ist er stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes und Leiter der Bereiche Bildung, Wissenschaft und Innovation. Er ist u.a. geschäftsführender Vorstand der Stiftung Bildung und Gesellschaft, Vorsitzender des Stiftungsrates der Leuphana Universität Lüneburg, Mitglied im Stiftungsrat der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder, Mitglied im Global Learning Council, Kuratoriumsmitglied im DAAD und im Zentrum für Wissenschaftsmanagement, Speyer.

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Im Gespräch mit Holger Krimmer: Digitalisierung der Zivilgesellschaft und Zukunftskompetenzen junger Menschen

Zum 9. Dialogforum „Wissen in Bewegung“ sprechen wir mit Dr. Holger Krimmer Mitglied der Geschäftsleitung des Stifterverbandes und Geschäftsführer der ZiviZ gGmbH im Stifterverband. Gemeinsam diskutieren wir: Wie verändert sich die Zivilgesellschaft aktuell durch die Digitalisierung? Welche Haltungen und Kompetenzen sollten Hochschulen in der Lehre fördern, um junge Menschen für neue Formen der Selbstorganisation zu befähigen?

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Im Gespräch mit Michael Vogel: Gesellschaftliche Innovationen durch unternehmerisches Lernen im Studium

Das Dialogforum „Wissen in Bewegung“ ist eine Reihe von Online-Events, in deren Rahmen wir mit Gästen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft in den Dialog treten – um der Frage nachzugehen, welche Hochschulen unsere Zivilgesellschaft in Zukunft braucht.
Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit dem Hochschulnetzwerk „Bildung durch Verantwortung“ statt, aus dessen AG „Hochschule der Zukunft“ sie im Rahmen des internationalen Prgramms Societal Transformation Labs hervorgeht.

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Prof. Dr. Claus Leggewie: Planetar denken. Eine Herausforderung für die Geistes-wissenschaften

21.Januar | 18:00 - 19:30

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Die Conditio Humana zu bestimmen, war der Monopolanspruch der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften: Im Mittelpunkt der Mensch. Protagonisten der politischen Ökologie mahnten eine Korrektur an: „Was das neue Klimaregime in Frage stellt, ist weniger der zentrale Ort des Menschen als seine Zusammensetzung, seine Präsenz, seine Konfiguration“ (Latour). Die Souveränitätsillusion individueller und kollektiver Akteure steht auf dem Prüfstand und kehrt die Frage nach dem Verhältnis von Prinzipal und Agent um: Menschen haben tief in den Planeten eingegriffen und sind selbst zu einer geologischen Macht geworden, aber sie finden keinen Weg aus der von ihnen verursachten Zerstörung ihrer Umwelt. Interdisziplinäres planetares Denken eröffnet hier neue Denkräume und Perspektiven.
Claus Leggewie (*1950) ist Professor für Politikwissenschaft und seit 2015 erster Inhaber der Ludwig Börne-Professur an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Nach dem Studium der Sozialwissenschaften und Geschichte in Köln und Paris promovierte und habilitierte er an der Universität Göttingen. Seit 1989 lehrt er als Professor an der JLU. Von 2007 bis 2015 war er zudem als Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts (KWI) in Essen sowie des Centre for Global Cooperation Research in Duisburg tätig. Von 2008 bis 2016 war er Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU). Anmeldung für die gesamte Vortragsreihe: https://mensch-in-bewegung.info/event/tnd/

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Datum:
21.Januar
Zeit:
18:00 - 19:30
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Roman S
Roman S
3 Monate zuvor

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